Dank der Hilfe von EFT, der Klopftherapie, komme ich meinem Wunsch immer näher, eine Therapie anzubieten, die nicht den Klienten zum Nochmalerleben und Durchleben von mit negativen Emotionen belasteten Ereignissen zwingt. Normalerweise gehört dies eben auch zum Rüstzeug einer Hypnosetherapie: durchleben einer negativen Situation, dann Hinzunahme von anderen Ressourcen (wie zum Beispiel das Erwachsene-Ich, oder andere spirutelle Helfer) oder anderer Techniken, um diese Situation neuzubewerten, mit dem Ziel, dass diese Situation dann neutral erlebt werden kann. Aber dabei geht es zumeist darum, die Situation noch einmal durchzustehen.
Mit der Theorie dahinter, dass alleine schon dieses durchstehen und überstehen alleine eine Art der Therapie darstellt. Dass erinnert dann an die Methode des Floodings, wie sie heutzutage das Mittel der Wahl ist, wenn in der klassischen Therapie (insbesondere Verhaltenstherapie) Phobien therapiert werden. Der Klient wird in die Situation geworfen (geführt kann man eigentlich nicht sagen, denn es geht darum eine maximale phobische Reaktion auszulösen) und wenn er dann erlebt, dass die phobischen Reaktionen im körperlichen Bereich (also erhöhter Herzschlag, Schweissausbrüche, Übelkeit etc.) ab einem bestimmtem Grad wieder aus dem körperlichen heraus gegenreguliert werden, soll dieses neue Lernen in Zukunft die phobische Reaktion ausbleiben lassen. Ist emprisch belegt und funktioniert auch ganz gut. Wenn der Klient mit macht.
Ich mag dagegen den Ansatz viel lieber, dass ich den Ursprung der ganzen Geschichte herausfinde (und da ist die Hypnose Technik der Wahl). Nur weiche ich dann eben vom klassichen Muster ab, dass ich den Klienten die Situation durchleben lassen. Nein ich ermutige und fordere meine Klienten auf, sofort STOP zu sagen oder zu signalisieren, wenn sie eine negative Emotion verspüren. Dann wird eben diese negative Emotion mit Hilfe der Klopftherapie neutralisiert und erst dann, wenn dies vollständig geschehen ist, dann wird fortgefahren. Dadurch wird schon beim ersten Durchgang die gesamte negatigve Emotion aufgelöst. Danach können dann wie gehabt weitere Durchgänge erfolgen, um weitere Aspekte der Situation zu finden und die neu erlernte Vergangenheit tiefer gelernt wird (hier gilt: Wiederholung ermöglich lernen). Bei Rückführungen in das frühere Leben gehört dann natürlich auch das Erleben des eigenen Todes mit dazu. Aber ich verlasse mich hierbei nicht mehr darauf, dass die Spanne zwischen im Erleben sein und dem Erlösten Erleben nach dem Tod möglichst gross sein sollte, um den grösstmöglichen therapeutischen Nutzen zu bringen. Ich gehe vielmehr davon aus, dass wir unsere spitiruellen Aufgaben so oder so lernen, nur müssen wir nicht alle negativen Emotionen immer bis zum Ende mit uns rumschleppen und sie erst dann auflösen. Dies kann schon viel früher erfolgen und ermöglicht dann eine sanfte und dennoch genauso wirksame Therapie.